Montag, 30. Januar 2012

Dazwischen

Auf Grund eines Seminars, konnte ich das Spiel gestern nur über einen Live Blog verfolgen. Und das war nervenaufreibend genug. Die Tore wurden als Video Clips gepostet und so konnte ich nachvollziehen, dass es wie üblich ablief. Ballbesitz ohne Nachdruck und Gegentore aus der Rubrik: Déjà vu. Ich war froh, dem nur nebenbei gefolgt zu sein und schloss mit dem FA Cup innerlich ab. Indessen dürfte sich in der Kabine selbst ein kleines Seminar, zum Thema Motivation mit Arschtritt, stattgefunden haben. Den in den zweiten 45 Minuten klang das alles viel positiver und dann war das Spiel auch schon innerhalb weniger Minuten gedreht. Das Tor von Walcott war zwar eher kurios, aber Theo scheint sich auf eine zweite Karriere bei den Harlem Globetrotters vorzubereiten (ich darf das Tor gegen Chelsea in Erinnerung rufen).

Wie auch immer, damit bleibt Arsenal im FA Cup und trifft in der nächsten Runde auf Sunderland oder Middlesbrough. Auswärts zwar, aber trotzdem beides keine unüberwindlichen Hürden. Ich weiß, ich weiß, das war Birmingham auch nicht, aber trotzdem brauchen wir nicht schon vorher die Flinte ins Korn werfen.

Am Mittwoch wartet Bolton auf uns, danach Blackburn, am Samstag daheim. Da sollten wir einmal 6 Punkte einsammeln um uns in der Premier League wieder zu stabilisieren. Dann geht es nach Sunderland, eventuell als Generalprobe für die nächste Runde um FA Cup und schließlich der vorläufige Saisonhöhepunkt gegen Milan im San Siro. Vielleicht war das Spiel gegen Aston Villa ein Wendepunkt. Ich persönlich habe solche Wendepunkte schon oft genug erlebt, die sich dann als Kreisverkehr entpuppt haben. Konstanz ist gefragt. So gesehen war einer der erfreulichsten Momente im gestrigen Spiel, die Rückkehr von Sagna. Da sollte langsam wieder Stabilität ins Team kommen.

Das große Negativum der letzten Woche möchte ich aber auch nicht unerwähnt lassen. Die Rückkehr von Wilshere verzögert sich, da er einen Rückschlag auf dem Weg der Genesung erlitten hat. Damit bleibt die dringend benötigte Entlastung für das Mittelfeld vorerst aus. Vielleicht passiert noch ein Wunder und wir holen noch jemanden in den letzten 36 Stunden des Transferfensters, aber das Wort Wunder habe ich nicht willkürlich gesetzt. So bleibt nur zu hoffen, dass Jack sich bald erholt und die vorzeitige Rückkehr von Chamakh vom Afrikapokal dem Team den nötigen zusätzlichen Auftrieb gibt. Ja ich scherze...

Donnerstag, 26. Januar 2012

Londoner Impressionen. Ein Reisebericht

Nachdem London auch zu Arsenal gehört, oder umgekehrt, je nach Sichtweise, passt ein Post über den London Trip selbst auch in diesen Blog. Sage ich jetzt einmal. Vielleicht ist ja der eine oder andere brauchbar Tipp für den reisenden Arsenal Fan dabei.

Unsere Geschichte beginnt Samstag frühmorgens auf dem Wiener Flughafen. Mit der British Midland in Kooperation mit der AUA nehmen wir den ersten Flug nach London. Der Flug kostet zwar etwas mehr als beispielsweise bei Easy Jet, aber dafür landet man so zeitig in der gelobten Stadt, dass auch der 12:45 Ankick zu schaffen wäre. Sonst müsste man schon am Freitag anreisen und hätte eine zusätzliche Nach im Hotel zu berappen. Der Transfer von Heathrow mit der U-Bahn ist günstig und durchaus bequem, wenn man ein Hotel an der Picadilly Line gewählt hat. Das Problem der langfristigen Planung des Matchtagbesuches ist ja, dass von Samstag 12:45 bis Montag 20:00 alles möglich ist. Dementsprechend lange muss der Aufenthalt gebucht werden und da kommt der Samstagfrühflug ganz gelegen. Auch wenn das Aufstehen um 4:30 keinen Spaß macht!

Wie auch immer, der Vorteil des frühen Buchens war ein günstiger Preis, für ein Zimmer im Beauchamp am Bedford Place (nach mitteleuropäischer Definition eher Straße als Platz, aber bitte). Noch dazu bekamen wir eine Junior Suite statt des gebuchten Doppelzimmers, da kann man sich wirklich nicht beschweren. Also Koffer abstellen (das Gepäck), da die Zimmer erst ab 15:00 beziehbar sind und auf in das malerische Londinum (Asterix Leser know!). Wir haben uns im Internet ein nettes Lokal für ein zünftiges englisches Frühstück gesucht und sind dann gleich dorthin aufgebrochen. Das Bill's liegt in einer Art Einkaufsplaza und das gebotene Frühstück ließ nichts zu wünschen übrig.


Yummy!
Speziell der überdimensionale Tee Pot war sehenswert. Bei uns würde man um den Preis wahrscheinlich ein Drittel der Portion bekommen. Wie auch immer, so gestärkt ging es weiter. Die ersten Geschäfte wurden ausgekundschaftet. Die Kanonierin ist mit zahlreichen Aufträgen nach London gereist. Nach einem Bummel durch diverse Geschäfte in Covent Garden war dann eine kleine Pause angesagt. Natürlich in einem Pub und natürlich mit einem Ale, denn das ist des Autors liebster Gerstensaft.

It's getting better!
Nach einem Besuch im Cartoon Museum, das eine umfangreiche Sammlung an Karikaturen und Cartoons, vornehmlich englischer Provenienz, besitzt und einen leicht handgestrickten Charme versprüht, war es endlich Zeit unser Hotelzimmer zu beziehen. Müde genug waren wir auf Grund der militärischen Tagwache ja. Jedenfalls war der Einzug in unsere Kemenaten ein weiteres Highlight des Tages.




Jetzt hieß es sich ausruhen, denn ein letzter Höhepunkt war für diesen Tag noch geplant. Mittlerweile ein Fixpunkt unserer London Besuche, das älteste Restaurant der Stadt, das Rules. Wer dort war und die englische Küche immer noch nicht zu schätzen weiß, dem kann nicht mehr geholfen werden. Von alter Pracht umgeben, von historischem Flair berauscht (hier hat der der spätere König, Edward der VII mit seiner Mätresse im Separee diniert), bekommt man englische Spezialitäten und Wild vom feinsten. Wer hier täglich isst, wird vermutlich eher früher als später an den Folgen von Bluthochdruck und zu hohen Blutfettwerten versterben, aber dafür glücklich. Die Kanonierin wählte ein ansehnliches Steak und ich einen armen kleinen Waldvogel der mehr oder weniger im Ganzen auf dem Tisch kam.

Woodcocks Ende!
Auch wenn es nicht nach viel aussieht, mit all den Beilagen und fetten Saucen war der nachfolgende Welsh Rarebit reiner Mutwille. Aber wie heißt es doch so schön, den Mutigen gehört die Welt und irgendwie ahnte ich, dass ich am nächsten Tag viel Kraft benötigen werde.

Einer geht noch, einer...na ja leicht nicht mehr!
Ein kleiner Verdauungsspaziergang zurück zur Schlafstätte und dann in die Heia. Allerdings nicht zum Schlafen, denn Match of the Day ist natürlich ein Muss. Also zusehen wie Liverpool in Bolton verliert und das Spiel von Chelsea in Norwich ganz zum Schluss kommt (für nicht eingeweihte, je später das Spiel in der Sendung, desto schwächer) und auch noch Punkte liegen lässt. Gute Voraussetzungen für Arsenal hätte man denken können. Wenn jetzt noch City die Sp*rs schlägt, dann könnte das ein perfektes Wochenende werden. Aber, na ja.


Am nächsten Tag, nach dem Frühstück ging es am Vormittag in das London Transport Museum. Das ist sehr empfehlenswert. Ausstellungen und Museen gestalten können die Angel-Sachsen wirklich perfekt. Die Geschichte der Entstehung des öffentlichen Verkehrs in London wird sehr anschaulich und teilweise angreifbar dargestellt. Einziger Wermutstropfen, die Zahl kleinwüchsiger Erdenbürger ist an einem Sonntagvormittag natürlich groß und die Kraft der Stimme offensichtlich umgekehrt proportional zur Körpergröße. Gut informiert aber mit einem sich abzeichnenden Tinnitus verließen wir den gastlichen Ort. Da die Prematchnervosität schon eingesetzt hatte, ich musste mich wegen der Tickets noch mit einem Freund treffen, ging es zum Umziehen ins Hotel und dann mit der Picadilly Line zum Stadion.


Ankommen bei Arsenal ist immer noch so wie früher. Dieselbe U-Bahnstation, dieselben Stände, dieselben Fanzine Verkäufer. Hier kann man das einzigartige Flair von Arsenal am besten spüren.
Wir gingen zuerst in die Armoury, dann in die Arsenal Tavern um die Karten zu holen. Danach ein Pie, bei Piebury Corner und wieder zurück ins Stadion. Dort angekommen, können wir noch den entscheidenden Elfer zum 3:2 für City im Fernsehen sehen. Jetzt liegt es nur noch an den Gunners, das Wochenende perfekt zu machen. Wie das geendet hat, kann man hier lesen.


Der Tempel
Entsprechend geknickt gingen wir wieder heim. Kleiner Tipp, wenn man an der Masse vorbeigeht, die in die Arsenal Station nach dem Match drängt, ebenso wie der Station selbst, kann man von der anderen Seite leichter hinein und so war wir in kürzester Zeit wieder daheim. Ausgestattet mit einem leichten Abendessen von Tesco in Sandwichform und ich mit der Hoffnung, dass die New England Patriots erfolgreicher sein werden in ihrem Championship Game. Das waren sie dann auch und so konnte ich mich einigermaßen versöhnt zur Ruhe betten.

Am nächsten Tag war shoppen angesagt. Ich also geduldig hinter der Kanonierin her, um all die notwendigen Besorgungen zu machen. Zur Belohnung gab es noch ein Ale in einem sehr malerischen Pub in Soho.


Cider and Ale and a fireplace...

Unsere letzte Mahlzeit nahmen wir dann sehr zünftig im Rock&Sole Plaice ein. Ein uriges Fish&Chips Lokal in der Nähe des British Museums. Wer im Internet sucht, findet dazu teilweise sehr schlechte Kritiken, die wir aber nicht teilen können. Man muss das halt mögen!

Auf dem letzten Weg zum Hotel um die Koffer abzuholen, wurde dann im Supermarkt noch Tee, Würstchen und Käse gebunkert und dann ging es zum Flughafen. Und von dort, na eh schon wissen.


Mittwoch, 25. Januar 2012

Der Tiefpunkt? Ein Augenzeugenbericht.

Da waren wir also live dabei, als Arsenal das Loch ein bisschen weiter ausgehoben hat, in dem diese Saison offenbar versenkt werden soll.

An sich habe ich geplant auch ein paar Reiseimpressionen in schriftlicher Form in meinen Spielbericht einzubauen. Doch angesichts des Ergebnisses und der zahlreichen Fragen die es aufwirft, möchte ich doch gleich medias in res gehen, und die Reiseimpressionen vielleicht ein anderes Mal folgen lassen.


Das augenscheinlichste Problem am Sonntag war, wie schon befürchtet, das Fehlen von gelernten Außenverteidigern. Zwar konnte Vermaelen entgegen früherer Meldungen doch spielen, wirklich geholfen hat das aber nicht. Die absolute Schwachstelle in der ersten Halbzeit war aber Djourou. Vor Ort hat man einen besseren Blick auf das, was abseits des Balles stattfindet, und in dem Fall konnte man beobachten, wie schwer es Djourou fiel, seine Position zu finden, geschweige denn zu halten. In mehreren Analysen ist erwähnt worden, dass es den Aushilfsaußenverteidigern nicht leicht gemacht wurde, durch den Wechsel von Walcott und Chamberlain an den Flanken. Noch dazu, wo diese beiden schon von Natur aus wenig Schutz für die Spieler hinter sich bieten. Aber Djourou hätte zumindest seine Position an der Flanke halten müssen, auch auf die Gefahr hin, dass in seinem Rücken Platz für einen zweiten Angreifer entsteht. Zwei Spieler zu stoppen, hätte man von ihm eben nicht verlangen können. So konnte er aber nicht einmal einen aufhalten, weil er fast immer zu spät gekommen ist. Die teilweise spektakulären Tacklings, rührten dann auch daher, dass der Schweizer in letzter Sekunde eingreifen musste. Jedenfalls war es unausweichlich, dass das 1:0 über seine Seite vorbereitet wurde und ebenso unausweichlich, dass der andere Flügelspieler von United das Tor machte. Denn wie gesagt, auch Vermaelen wirkte nicht wirklich sicher auf seiner Position (auch wenn der Artikel von Zonal Marking ihn gut bewertet).
Zur Pause kam dann der Youngster Yennaris für Djourou, und wirklich, die Situation besserte sich. Arsenal spielte auch sonst konstruktiver nach vorne und kam zu einigen Chancen. Nach dem 1:1 hatte man das Gefühl die Gunners könnten den Punkt halten und vielleicht sogar noch den Sieg einfahren. Doch dann wurde alles wieder durch schlampiges Verteidigen zunichte gemacht. Dem Siegestreffer vorausgegangen war ein Austausch, der die Gemüter erregte. Oxlade-Chamberlain, der den Ausgleich aufgelegt hatte und auch sonst so wirkte, als wäre er in der Lage, am ehesten etwas Entscheidendes beizutragen, wurde gegen Arshavin ausgetauscht. Die Fans buhten Wenger dafür aus, und auch wenn die Entscheidung im Nachhinein vernünftig scheint, weil Chamberlain angeblich schon erste Anzeichen von Krämpfen hatte, in diesem Moment war der Ärger verständlich, da allgemein das Gefühl vorherrschte, dass wir unsere beste Chance auf den Sieg aus der Hand gaben. Und so kam es dann ja auch.

Jetzt kann man sagen, gegen United zu verlieren ist keine Katastrophe. Das stimmt an sich auch, selbst wenn eine Heimniederlage besonders schmerzt. Aber auf der anderen Seite ist das unsere 3 Niederlage in Serie und der Abstand zu Platz 4 beträgt 5 Punkte. Ja, das impliziert, dass ich nicht glaube, dass wir Tottenham noch überholen können. Sollte in den Sümpfen keine Seuche ausbrechen, eine Lasagne Party steigen oder sonst irgendetwas Außergewöhnliches passieren, dann fällt der St. Totterhingham‘s Day diese Saison aus. Das ist natürlich eine Katastrophe für sich, aber zumindest aus heutiger Sicht nichts Langfristiges. Der Sommer wird zeigen ob Sp*rs weiterhin darauf bestehen, dass ihre besten Spieler bleiben. Vor allem Bale wird vermutlich einige sehr gute Angebote bekommen. Und ob es Adebayor auch billiger gibt, und das muss er, wenn er permanent zu Tottenham wechseln will, wird sich auch weisen. Ich nehme an, Emoney Greedybayor wird seinem Ruf treu bleiben und sich etwas Lukrativeres suchen (Fraglich ist eher ob er etwas finden wird).


Das größere Problem für Arsenal wäre jedenfalls, sich nicht für die Champions League zu qualifizieren. Ich glaube den Verantwortlichen schon, dass wir das finanziell überleben würden, aber der Ausfall von Einnahmen ist ja nicht die einzige Folge. Würde van Persie seinen Vertrag verlängern, wenn er weiß,  dass er Donnerstagabend in so Metropolen wie Charkow, Saloniki oder Graz antreten muss? Ich fürchte nein. Und sollte uns dieser letzte Star verlassen, dann wäre das eine echte Bankrotterklärung. Denn welcher Spieler von Rang und Namen würde dann noch nach Nord London kommen, wenn es in Manchester, Madrid oder Mailand die passende Gesellschaft gibt? Da geht es dann gar nicht um die höheren Gehälter, sondern einfach um das fehlende Prestige eines Klubs, der 7 Jahre nichts gewonnen hat (Halt! Da sollten doch bald die 7 fetten Jahre kommen oder wie war das?) und bei dem kein Spieler von Weltruf mehr spielt. Und da ist die Malaise wahrscheinlich noch immer nicht zu Ende. Auch die längst fälligen Verhandlung mit bestehenden und neuen Sponsoren würden dadurch negativ beeinflusst werden. Schließlich wird auch noch die Zahl der Fans, die ohnehin schon an der Grenze ihrer finanziellen Möglichkeiten sind, und daher ihre Jahreskarten nicht verlängern steigen. Arsenal steht also wirklich am Scheideweg. Und da wir im Jänner Transferfenster sicher keine Verstärkungen mehr holen werden, können wir nur hoffen, dass der Rest der Saison nicht so eine Dichte an Verletzungen aufweist und dass die Spieler, die bisher nicht in der Lage waren ihre besten Leistungen abzurufen, das in den kommen Monaten tun werden. In den vergangenen Saisonen kam ab Februar, oder etwas später, meistens ein Leistungseinbruch. Passiert das dieses Jahr wieder, auch wenn mehr Einbruch kaum vorstellbar ist, dann kann es sehr schnell sehr dunkel werden für Arsenal.


Come on, aber jetzt wirklich, Arsenal!

Da war alles noch gut!

Freitag, 20. Januar 2012

London ich komme!

Morgen werde ich mit Frau Kanonier nach London reisen, um mir das große Spiel am Sonntag, so alles klappt (Flug, Tickets, usw...), live und in Farbe zu geben.

Wenn ich mir so ansehe, wie die Gunners, auf gut Wienerisch, beinander sind, dann kann ich nur hoffen, dass wir nicht Zeuge einer historischen Heimpleite werden. Im letzten Blog habe ich den Artikel auf Zonal Marking, zum Thema Fehlen natürlicher Außenverteidiger verlinkt. Diesmal möchte ich auf eine ausgezeichnete Analyse von Tim Stillman auf Arseblog.com hinweisen, die aufzeigt, wie sich das Fehlen der Fullbacks auf Walcott auswirkt. Und auch das Spiel von Ramsey und seine Anspieloptionen weiter vorne negativ beeinflusst. Und die wahrscheinlichen Außenverteidiger für morgen sind Djourou und Miquel. Ich finde ja, dass die beiden ihre Sache unter den Umständen sogar sehr gut machen. Aber Spieler die nicht auf ihrer Position spielen, vor allem so junge wie Miquel, machen nun einmal Fehler und entwickeln nicht den selben Druck nach vorne wie das Stammpersonal. Noch dazu, wo die beiden nicht einmal die erste Wahl für den Ersatz auf dieser Position sind, sonder mehr die dritte Wahl. 

Dazu kommt, dass auch Arteta wieder fehlen wird. Henry ist auch fraglich, da kann einem schon Angst und Bange werden.

Die Gefahr einer Abwärtsspirale ist wahnsinnig groß, ganz zu schweigen von der realen Gefahr sich nicht für die Champions League zu qualifizieren. Und wie auch schon letztes Mal erwähnt, wenn wir nicht in Top Form sind, dann wird auch Milan nicht zu überwinden sein. Im Moment ist das Umfeld von Arsenal jedenfalls ein Pulverfass. Das zeigen die Reaktionen nach dem Swansea Spiel. Wie es diese sogenannten Supporter durch die langen Phasen ohne Titel (zweimal 18 Jahre in der zweiten Hälfte des 20 Jhdt.) geschafft hätten, ist mir ein Rätsel. Vor allem diese "Alles Schlampen außer Mutti" Attitüde geht mir auf die Nerven. Soll heißen, alle unsere Spieler sind Mist (oder c*nts, wie die Engländer sich auszudrücken pflegen) und wir müssen mindesten 11, wenn nicht 22 Neue holen. Also einmal im Ernst, das ist doch nicht mehr rational. Ich gebe schon zu, manchmal würde man sich ein offensiveres Auftreten am Transfermarkt wünschen, aber trotzdem glaube ich, dass wir im Großen und Ganzen genug gute Spieler haben. Es brauchen nicht einmal alle gesund sein, zwei der vier Fullbacks würden ja schon einmal reichen. Ich bin jedenfalls froh, zeigen zu können, dass ich kein Glory Hunter bin und diesen großartigen Klub und sein Team auch unterstütze, wenn es nicht so gut läuft.

Also dann, positiv denken, hinter die Mannschaft stellen und auf bessere Zeiten hoffen. Auch United ist psychisch nicht in Topform. Es nur die Frage welche Angststörung als erstes zuschlägt, unsere oder die von United. Ein detaillierter Bericht sollte jedenfalls am Mittwoch an dieser Stelle erscheinen. Mal sehen ob ich dann immer noch Durchhalteparolen ausgebe, oder mich der allgemeinen Panik anschließe. Ehe man es sich versieht, liegt man im Rettungsboot.

Bis dahin, come on Arsenal!
 

Dienstag, 17. Januar 2012

Was jetzt?

Auf Twitter hat jemand nach dem Spiel in Swansea geschrieben, dass Arsenal, nach einer Serie von Siegen gegen mittelmäßige Gegner und einem freakigen Sieg gegen Chelsea, jetzt wieder am Boden der Realität angelangt ist.
 
Das Spiel am Sonntag war jedenfalls ein herber Rückschlag, nicht nur im Hinblick auf unseren Kampf um die Top 4, sondern auch auf dem Weg ein selbstbewusstes und souveränes Team zu werden, das allen Herausforderungen trotzt. Natürlich hilft uns die Tatsache nicht, dass kein gelernter Außenverteidiger spielt. Djourou und Miquel haben zwar, in meinen Augen, ein ordentliches Spiel abgeliefert, aber der eine oder andere Fehler auf Grund der mangelnden Erfahrung auf dieser Position, musste zwangsläufig passieren. Noch dazu wenn die Spieler davor, Walcott und Arshavin, wenig Unterstützung in der Defensive bieten. Der eine, weil er eines seiner schwächsten Spiele in dieser Saison ablieferte, der andere, der schon von Natur aus nicht den notwendigen Einsatz zeigt oder zumindest immer nur punktuell. Daher ist der Druck nach vorne auch nicht so wie er sein sollte und damit gerät das ganze Team aus der Balance. Siehe dazu auch die Spielanalyse von Zonal Marking.

 
Viel wurde nach dem Spiel über die Tiefe in unserem Kader gesprochen. In der Defensive werden wir von einer außergewöhnlichen Verletzungsserie geplagt, die nicht durch die Verpflichtung von noch mehr Verteidigern gelöst werden kann. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo die Abdeckung einer Position aus dem Kader halt nicht mehr möglich ist. Und wie gesagt, so schlecht hat keiner der Aushilfsaußenverteidiger gespielt. Im Mittelfeld sieht die Sache aber schon anders aus. Ramsey hatte ein fürchterliches Spiel. Und obwohl er es an Willen nicht mangeln ließ (manche haben sogar gemeint, es war zu viel des Guten), hatte ich phasenweise den Eindruck, dass er körperlich gehandicapt war. Offenbar benötigt der Mann eine Pause! Die kann er aber nicht bekommen, weil wir keinen Spieler haben, der ihn adäquat ersetzten kann. Zumindest sieht das der Trainer so, sonst würde er ihm diese Pause wahrscheinlich geben. Denn, dass Wenger das Problem nicht sieht, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Benayoun, der als Joker immer wieder erfreut, ist eher blass, wenn er von Beginn weg spielt. Auch Rosicky hat das eine oder andere gute Spiel gemacht, aber bei der Mehrheit seiner Auftritte konnte er die Mannschaft nicht inspirieren. Arshavin ist oft mehr eine Vorgabe, auch wenn der eine oder andere Geistesblitz einschlägt. Wirklich wütend macht er mich, wenn er wieder dieses erstaunte Gesicht aufsetzt, wenn einer seiner Schüsse wegen Rücklage übers Tor geht. Das lernt man, glaube ich, schon bei den Miniknaben, was Schusshaltung bedeutet. Die Rückkehr von Wilshere und Gervinho wird dieses Problem zwar wieder mildern, aber es stellt sich die Frage, ob man den einen oder anderen Platz im Kader nicht für Spieler frei machen möchte, die ein bisschen mehr beitragen können. Da haben wir noch gar nicht über Diaby gesprochen. Ich möchte ja nicht herzlos klingen, aber wäre das ein Rennpferd, würde man es zu Leberkäse verarbeiten. Arsenal ist ein Spitzenteam und kein Ausgedinge für invalide Veteranen. Natürlich kann Diaby nichts dafür, dass er so schwer verletzt wurde, natürlich hatte Wenger Recht, als er das herausragende Talent erkannte, aber dieser Zug ist endgültig und für immer abgefahren. Wieder ein Platz im Kader und, noch wichtiger vielleicht, auf der Gehaltsliste, der freigemacht gehört für einen produktiveren Spieler. Dazu kommt, dass für Song im Moment niemand einspringen kann. Coquelin ist verletzt und Frimpong verliehen. Wie Elvis Costello* (Name von der Redaktion geändert) richtig festgehalten hat, die Tatsache, dass Kamerun nicht Afrikapokal spielt und Song daher nicht fehlt, war nichts worauf Wenger Einfluss hatte und es bedeutet daher auch mehr Glück als Verstand, dass wir jetzt nicht ohne defensiven Mittelfeldspieler dastehen. Richtig, wir hätten dann Frimpong nicht verliehen, aber so talentiert und einsatzfreudig der Bursche ist, die Erfahrung hat er nicht, um den regelmäßigen Backup für diese wichtige Position im defensiven Mittelfeld zu spielen. Coquelin vielleicht schon eher, aber der ist halt auch noch sehr jung und wird lernen, das bedeutet Fehler machen.
Wir haben jetzt noch gar nicht von unseren beiden Helden des Angriffs, Chamakh und Park gesprochen. Chamakh wird wahrscheinlich im Sommer gehen, daher hat es vermutlich wenig Sinn, ihn hier zu sezieren. Aber der Fall Park ist schon erwähnenswert. Die Geschichte, dass wir ihn aus Marketinggründen verpflichtet haben, glaube ich nicht. Erstens bin ich prinzipiell kein Freund von diesen antikapitalistischen Verschwörungstheorien und zweitens hat mir noch niemand schlüssig erklären können, welchen Werbewert ein Spieler hat, der die meiste Zeit nicht einmal auf der Bank Platz findet. Ich würde ihn gerne ein paar Mal spielen sehen, bevor ich den Stab über ihn breche, fürchte aber, dass das nicht passieren wird. Wirklich interessant wäre es zu erfahren, was der wahre Grund ist, dass er nicht zum Einsatz kommt. Ein Spieler der in der höchsten französichen Liga getroffen hat und von einem anderen Club in dieser Liga, immerhin eine der 5 besten in Europa, geholt werden hätte sollen (Lille), kann doch nicht vollkommen unbrauchbar sein. Wie man an Chamakh sieht,...ähem, vielleicht kein so gutes Beispiel. Jedenfalls zeigt auch van Persie, dass er nicht jedes Spiel retten kann und daher einen ansatzweise gleichwertigen Ersatz wahrscheinlich begrüßen würde. Und Walcott braucht offenbar auch mehr Konkurrenz. Die sollte allerdings in Form von Oxlade-Chamberlain schon vorhanden sein, man müsste ihn vielleicht das eine oder andere Mal einsetzen, vielleicht sogar von Beginn an. Auf Henry gehe hier nicht ein, denn der ist Ende Februar wieder zurück im großen Apfel bei den Roten Rindviechern und daher klarerweise kein Teil von Zukunftsplänen.

 
Ich hoffe der bisherige Gedankenstrom ergibt etwas Sinn. Aber die Botschaft sollte sein, dass wir einen Basiskader haben, der viel erreichen kann. Mit Szczesny haben wir einen erstklassigen Torhüter mit zusätzlichem Potential nach oben. Mit Vermaelen einen 1a Innenverteidiger, der das Team führen kann, davor mit Song einen der besten defensiven Mittelfeldspieler der Premier League, wieder davor mit Wilshere den kommenden Superstar Englands und im Angriff mit van Persie einen echten Weltklassestürmer. Die wichtige Achse ist also vorhanden. Und auch darum herum gibt es genug Talent und Klasse die uns noch viel Freude machen kann. Es ist also nicht alles schlecht, eher im Gegenteil. Aber in der zweiten Reihe kann durch den einen oder anderen Abgang mit einem entsprechenden, möglichst besseren, Zugang, noch einiges verbessert werden. Sowohl um den teilweise noch sehr jungen Spieler, einmal eine Pause zu gönnen (wie im Fall von Ramsey) oder auch um ihre Leistungen durch Konkurrenz konstant zu halten (Song, aber vor allem Walcott). Ich hoffe daher, dass das Ende der letzten Transferzeit nur der Beginn des Umbaus war. Die erhofften Verstärkungen im Winter werden zwar wahrscheinlich nicht kommen, einerseits weil wir doch noch nicht die entsprechenden Weichen auf der Einnahmenseite stellen konnten (Sponsoring) andererseits, weil wirkliche Verstärkungen um diese Jahreszeit schwerer zu finden sind. Aber im Sommer sollte dann einiges passieren. Denn Wenger steht ja noch einem anderen Problem gegenüber. Der Geduldsfaden der Fans ist kurz und wir sind nach der Niederlage in Wales schon wieder am Rande einer Krise, aus der wir erst mühsam herausgekommen sind. Die Mannschaft ist verunsichert, die Fans angefressen. Wenn am Sonntag, vor den wachsamen Augen des Autors dieser Zeilen, das Heimspiel gegen Manchester United verloren geht, und dass das passiert, muss man zumindest in Erwägung ziehen, und gleichzeitig die Konkurrenz weiter punktet, dann sind wir wieder mitten drin statt nur dabei. Nicht in den Top 4 sondern in der Sch***e. Noch so eine Implosion können wir uns nicht leisten, denn mit der Champions League Qualifikation ist es dann Essig und gegen Milan brauchen wir so wahrscheinlich auch nicht mehr antreten. Auch wenn wir eine Saison ohne die Millionen der europäischen Königsklasse überleben würden, welche Spieler würden denn dann noch zu Arsenal wechseln wollen? Könnten wir dann van Persie und Walcott halten? Ich fürchte nicht. Damit könnte nicht nur die Ära von Wenger unrühmlich zu Ende gehen, was ich persönlich, im Gegensatz zu dem einen oder anderen Gooner, für ein Drama halten würde, sondern Arsenal FC könnte um Jahre in seiner Entwicklung zurückgeworfen werden. Ich glaube ein Blick nach Liverpool reicht um zu sehen, wie schnell aus einem Titelanwärter ein durchschnittliches Team mit durchschnittlichen Spielern wird, das durchschnittlichen Fußball spielt. Solange es der Klub in der Hand hat, dieses Schicksal abzuwenden, sollte man alle Hebel in Bewegung setzten, das auch zu tun. Und so betrachtet sollte man vielleicht doch jetzt noch agieren um die Saison zu retten, auch wenn das die eine oder andere Million mehr kostet. Die kommende Saison muss uns dann jedenfalls wieder auf Titelkurs sehen! Fortsetzung folgt…

 
Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere Leser seine Meinung zu dem Thema mit uns (also der Community, nicht dem Blogger im Majestätsplural) teilt. Ich begebe mich jedenfalls nächstes Wochenende nach London, um mir die Sache aus der Nähe anzusehen und hoffe, dass ich nicht Zeuge des nächsten Schritts in die Krise des besten Fußballklubs ever werde!
Up the Arsenal!


*Die mit mir gemeinsam im Pub schauen, bekommen an diesem Blog Spitznamen. Einsprüche sind an den Autor zu richten!

Ist das euer Ernst?

Samstag, 14. Januar 2012

Auf Schwanenjagd!

Ein illegales Unterfangen im Vereinten Königreich, da alle Schwäne (mit wenigen Ausnahmen) im Eigentum ihrer Majestät der Königin von England stehen.

Wie auch immer, Arsenal hat andere Probleme. Zunächst haben wir uns schon im Hinspiel sehr schwer getan, den Swansea ist vermutlich der stärkste der drei Aufsteiger. In dieser Statistik von WhoScored.com scheinen zwei Swansea Spieler unter den Top 20 in Europa auf, was Passgenauigkeit betrifft. Auch wenn die Zahl der Pässe nicht so hoch wie bei anderen ist, ein beeindruckende Statistik für einen Aufsteiger.

Unsere Fullbacks sind zwar fast alle auf dem Weg der Besserung, aber eben noch nicht da und so stellt sich die Frage ob Djourou nach seiner Sperre gleich wieder zum Einsatz kommt und ob auch Miquel weiter spielen darf. Dessen Leistung gegen Leeds war ja ganz ansprechend. Da aber Mertesacker auch noch nicht ganz zurück ist, gehe ich davon aus beide zu sehen.

Die Frage aller Fragen ist aber, spielt Henry von Beginn an oder bringen wir in wieder als Wunderwaffe gegen Schluss. Da die Alternative Arshavin heißt, würde ich eher für zweiteres plädieren, da Arshavin als Wunderwaffe nicht so recht taugen will. Wenger jedenfalls hat angedeutet, dass Henry auf dem Flügel spielen kann, also mit van Persie auf dem Platz, und dass er sehr fit ist.

Vor dem Spiel gegen United wären 3 Punkte jedenfalls essentiell. Sp*rs haben unter der Woche auch noch das Nachtragsspiel gegen Everton gewonnen und sind jetzt 9 Punkte weg. Liverpool spielt zwar immer noch nur durchschnittlich aber die Rückkehr von Gerrard macht sie trotzdem stärker und auch Chelsea ist noch nicht wirklich in sich zusammengefallen. Der Kampf um einen der Plätze in den Top 4 wird also eher härter und Ausrutscher kann man sich nicht wirklich leisten. Noch dazu wenn ein Spitzenspiel vor der Tür steht in dem 3 Punkte alles andere als garantiert sind. In einem Horrorszenario könnten wir 15 Punkte hinter unseren ungeliebten Nachbarn sein und das wäre es dann. Irgendwie hofft man da, dass die Magie von Henry weiter anhält, aber auf der anderen Seite wäre es gut auch so zu gewinnen, den Ende Februar sind wir wieder auf uns alleine gestellt.
Also auf nach Wales, zum ersten Mal in der Premier League, und siegen! Up the Arsenal!
Malerisch!

 

Dienstag, 10. Januar 2012

THIERRY HENRY!

THIERRY HENRY! THIERRY HENRY! THIERRY HENRY!
Das fasst den gestrigen Abend perfekt zusammen. Seinen Namen singend bin ich schlafen gegangen und heute früh erwacht! Er kam, sah und siegte! Das perfekte Comeback! Ein weitere magischer Moment für jeden Arsenal Fan!

Bis zu Seiner Einwechslung passierte nicht viel. Arsenal dominierte das Spiel, war aber wieder nicht besonders zwingend. Chamakh konnte sich nicht dursetzten und wirklich vermissen werden wir ihn nicht während er unter der afrikanischen Sonne schwitzt. Oxlade-Chamberlain hinterließ einen ordentlichen Eindruck. Unsere Außenverteidiger haben hingegen eine Lebenserwartung am Spielfeld, wie Infanterieoffiziere auf einem Schlachtfeld (das sind im Schnitt 15 Minuten habe ich einmal wo gehört). Mit Coquelin ist schon wieder ein Spieler der diese Position interimistisch ausgefüllt hat, für einige Wochen verletzt. Zerrung.

Das alles wurde aber gestern in der 68. Minute zur Makulatur. Walcott kam für Chamberlain und dann wurde Henry unter frenetischem Jubel für Chamakh eingetauscht. Henry hat Chamakh beim abklatschen keines Blickes gewürdigt, wahrscheinlich wollte Er sich das schlechte Karma vom Leib halten. Kaum auf dem Feld drehte sich fast alles um Henry. Seine Mitspieler erwarten sich offenbar Wunderdinge von ihrem neuen Teamkollegen und spielten immer wieder unmöglich Pässe auf Ihn. Henry selbst arbeitete dagegen tadellos für das Team. Und dann bekam Er einen perfekten Pass von Song, nahm ihn ebenso perfekt an und schlenzte ihn in der für Ihn typischen Art ins lange Eck. Ein Moment der für uns Arsenal Supporte in die Geschichte eingehen wird. Wenn ein Drehbuchautor so ein Skript abliefert, wird er in die Abteilung "Anna und die Liebe" strafversetzt. Der perfekte Höhepunkt für die perfekte Geschichte. Und dann dieser Jubel. Zu den Fans und dann die Umarmung von Wenger. Ein Spieler von einem anderen Stern, vor während und nach seinem großen Auftritt.

Nach dem Schlusspfiff stand Er nur da, die Augen geschlossen, die Arme zum Himmel gehoben. Die Auszeichnung zum "Man of the Match" durch ESPN, auf die man sich wahrscheinlich schon geeinigt hatte, falls Er nicht über Seine eigenen Füße stolpert, bezeichnete er als Witz. Nasri der auf der Tribüne saß, ich nehme an in Henrys Loge, konnte zusehen wie sich ein wirklich großer Fußballer verhält und wie ein echter Gunner gefeiert wird von seinen Fans.
Ich hoffe, dass die Bilder nach dem Schlusspfiff, die euphorischen Gesichter unserer Spieler, vor allem der Jungen, ein Indiz dafür sind, dass diese Verpflichtung das Team weiterbringt, so wie es Sol Campbell bei seinem Comeback geschafft hat. Für uns Fans ist Er jedenfalls ein Inspiration!  
Und hier zum Schluss: ER (Video vom Tor)
KING! LEGEND! GUNNER!