Da haben die Kanoniere
ihrem Namen wieder alle Ehre gemacht am vergangenen Samstag und Southhampton
aus dem Stadion geschossen. Man sieht der Mannschaft zwar an, dass sie noch nicht
ganz eingespielt ist, die eine oder andere Ball Stafette war noch holprig und
da und dort standen sich zwei Arsenal Spieler auf den Zehen, aber im Großen und
Ganzen war das sehr ordentlich und lässt auf mehr, viel mehr, hoffen. Die
nächsten beiden Premier League Spiele werden schon zeigen, wie die vergangenen vier
Spiele einzuordnen sind. Die Tabelle sieht zunächst recht manierlich aus, aber
gegen City nächsten Sonntag und dann daheim gegen Chelsea werden die Ergebnisse
noch aussagekräftiger sein. Nicht, dass man bei zwei etwaigen Niederlagen die
Flinte ins Korn werfen soll, was einige trotzdem tun werden, aber auch Wenger hat darauf hingewiesen, dass die Spiele gegen die Topteams uns mehr über die
aktuelle Arsenal Mannschaft verraten werden, als der vielversprechende Auftakt.
United ist derzeit sicher das
Team zu schlagen. Von einem Stolperer zum Auftakt abgesehen, scheinen die schon wieder
auf allen Zylindern zu laufen. Vor der Saison habe ich City zum
Favoriten erklärt, immerhin gab es beim Meister keine Abgänge, aber so richtig
rund läuft es im Scheichtum noch nicht. Chelsea hat einen ähnlich starken Kader
aber das 0:0 gegen QPR zeigt wieder einmal, dass das ankaufen von Topspielern
alleine keine 3 Punkte garantiert. Arsenal hat im Verhältnis dazu einen engen
Kader auch wenn man festhalten muss, dass wir in der Defensive mit zwei Backups
viermal zu Null gespielt haben. Trotzdem, sollte sich die Verletzung von Diaby
wieder als langwierig erweisen und Wilshere doch länger brauchen, wieder eine
Stütze zu werden, sind wir eine Verletzung von einem Engpass entfernt. Dem kann
man allerdings mit Fug und Recht einige Leistungen von Samstag entgegenhalten.
Ramsey‘s Assist zum 5:1 war ganz große Klasse und Gervinho zeigte erstaunlich
Goalgetter Qualitäten. Wir werden gegen Montpellier morgen sicher etwas Rotation
erleben und eventuell beobachten können wie sich das Team ohne Podolski und
Cazorla tut, die beide wieder herausragend waren.
So mancher Fan, vor allem
die, die Wenger in der den letzten Monaten massiv kritisiert haben, schreibt
jetzt Steven Bould den ganzen Erfolg zu. Tatsache ist, dass unsere Spieler defensiv
aufmerksamer und selbstbewusster wirken, manche, wie beispielsweise Vermaelen, auch wesentlich
disziplinierte spielen und die Formationen stabiler sind. Aber trotzdem ist
Arséne der Boss und sowohl die Einkäufe als auch der Einsatz von Gervinho in
der Sturmmitte sind doch eher sein Werk. Nichtsdestoweniger sollten wir uns
gemeinsam freuen, dass das Trainer Team so eine Verstärkung wie Bould finden
konnte. Frischer Wind ist immer gut, vor allem wenn es nicht so optimal gelaufen ist
und das darf man von den vergangenen Jahren durchaus behaupten.
So wollen wir gemeinsam
gespannt der Dinge harren, die da kommen in den nächsten 10 Tagen und hoffen,
dass die Stimmung danach immer noch so gut ist und Arsenal sich wieder als
Titelanwärter in der Premier League etablieren kann. Ob wir das bis zum Ende
durchhalten können, steht auf einem anderen Blatt aber es wäre auf jeden Fall
eine schöne Abwechslung zu den letzten Saisonen.
Up the Arsenal!
Montag, 17. September 2012
Dienstag, 4. September 2012
Alles eine Frage der Perspektive
Eine Niederlage in
Liverpool oder ein torloses Unentschieden hätten in den Augen vieler Kritiker bedeutet, dass Arsenal einen
Fehlstart hingelegt hat. Aber nach 90 Minuten mit 2 Toren für die Gunners, erzielt durch zwei
der drei Neuzugänge, ist Arsenal ungeschlagen und ohne Gegentor an
Tabellenposition 8 und alle sind glücklich.
Ich fand das Spiel am Sonntag nicht weniger anstrengend zum Zusehen, als die beiden davor. Liverpool war erwartungsgemäß offensiver als Stoke und Sunderland zusammen und Arsenal wirkte nicht so flüssig, wie wir das von Wengers Teams gewohnt sind. Aber Angriff um Angriff wurde, einmal mehr einmal weniger souverän, abgewehrt. Vor allem Jenkinson zeigte was defensiv in ihm steckt (Das spiegelt sich auch in der Bewertung durch die Statistiker wieder). Ein weiterer Spieler der defensiv positiv auffiel, war Lukas Podolski. Ein ums andere Mal kam er auf der linken Seite mit zurück und zeigte eine Reihe ansprechender Tacklings. Ebenso Mikael Arteta der den denfensivsten Mittelfeldspieler so überzeugend verkörperte, dass man den Spieler mit der komischen Frisur (wie war noch sein Name) glatt vergessen konnte. Don Vito im Tor hätte das eine oder andere Mal bestimmter (oder überhaupt) herauskommen können aber auch damit wurde die Abwehr fertig und sonst war die Leistung der Nummer 3 im Tor von Arsenal tadellos.
Nach vorne wirkten wir, wie in den vergangenen Spielen, bedächtig, um nicht zu sagen lahmarschig. Aber wir hielten den Ball ganz ordentlich und erspielten uns auch Chancen. Besonders erwähnt werden muss Abu Diaby, der eine herausragende Leistung zeigte, auch wenn er gelegentlich wirkt als hätte er etwas geraucht. Nichts aufputschendes allerdings, so viel steht fest. Aber dafür, dass der Kanonier ihn vor einiger Zeit zur Notschlachtung freigegeben hat, war das ein kräftiges Lebenszeichen. Man sieht warum Wenger trotz der unendlich langen Verletzungszeiten am schlaksigen Franzosen festgehalten hat. Nicht unerwähnt darf natürlich Cazorla bleiben, Arsenals neuer Feldherr. Er dirigiert das Spiel, trägt den Ball nach vorne, legt Chancen auf (gegen Liverpool ein Assist) und schießt auch selbst sehr akkurat (gegen Liverpool ein Tor). Mehr als eine Bereicherung. Bleibt von den drei neuen nur Giroud, der irgendeine Seuche aus Frankreich mitgebracht zu haben scheint. Auch in diesem Spiel ging ihm eine hundertprozentige durch die Lappen, obwohl er immer sehr fleißig arbeitet im Angriff. Aber kein Grund zur Panik, für Montpellier (einem unserer Champions League Gegner übrigens neben Schalke und Olympiakos *gähn*) traf er im Schnitt mit jedem 7,4. Schuss (Statistik 7am Kick off) und bisher hat er für Arsenal 7-mal abgedrückt. Heißt nach Adam Riese, beim nächsten Schuss kracht es.
Wie schon gesagt, sieht das Gesamtbild nach den ersten drei Spielen gut aus. Besser als letztes Jahr würde ich sagen. Die Tatsache, dass wir niemanden weiteren gekauft oder ausgeliehen haben, hat einige Fans dazu verleitet zu meinen, wir seien ambitionslos. Ganz übelnehmen kann man Ihnen das freilich nicht. Wenn man einmal von schwachsinnigen Übertreibungen absieht (3 Top Spieler in jedem Mannschaftsteil seien notwendig, hat da einer behauptet), so kommt auch der Kanonier nicht um die Analyse herum, dass das kein Team ist, dass um den Titel in der Premier League mitspielt und vermutlich auch in der Champions League nur die eine oder andere KO-Runde überstehen wird (obwohl Cup Bewerbe immer anders laufen, siehe Chelsea letztes Jahr). Dabei gibt es an der ersten 11 gar nichts zu mäkeln. Wenn alle gesund bleiben sind auf dem Papier nur City und Chelsea stärker, also die mit den Geldsch*****n. Aber in einer Top Liga bleiben nicht alle gesund und der nächste Mittelstümer im Kader heißt Chamakh und hat ein Problem mit dem Schießen aufs Tor. Natürlich würde vorher Gervinho oder Walcott als Außenstürmer kommen, denn Podolski und Giroud können sich als Mittelstürmer wechselseitig ersetzen. Aber was ist, wenn beide verletzt und/oder gesperrt sind?
Im Mittelfeld bauen wir auf die Rückkehr eines sehr jungen Spielers, der über ein Jahr nicht auf dem Fußballplatz gestanden hat. Möglich das Jack Wilshere zurückkommt und bald wieder der Alte ist. Aber sicher ist das bei Gott nicht und damit nehmen wir glaube ich mehr Risiko als notwendig ist und vor allem mehr als wir auch aus finanziellen Gründen müssten. Natürlich hoffe ich, dass alles aufgeht, wie sich das Management das vorstellt hat, denn die Einkäufe wie die Verkäufe und die Nichtkäufe und –leihen, ergeben jeder für sich betrachtet Sinn. Aber wenn man einen Schritt zurückmacht, ergibt sich ein Bild eines sehr guten aber knapp bemessenen Kaders mit dem einen oder anderen Fragezeichen zu viel.
So und damit genug kritisiert, hier soll ja prinzipiell das Positive gefördert werden. Mögen alle gesund von den internationalen Einsetzen zurückkehren (zumindest die, die für Arsenal spielen) und möge das Team in 2 Wochen gegen Southhampton bestätigen was die letzten drei Spiel in Summe gezeigt haben. The Arsenal ist wieder da!
Ich fand das Spiel am Sonntag nicht weniger anstrengend zum Zusehen, als die beiden davor. Liverpool war erwartungsgemäß offensiver als Stoke und Sunderland zusammen und Arsenal wirkte nicht so flüssig, wie wir das von Wengers Teams gewohnt sind. Aber Angriff um Angriff wurde, einmal mehr einmal weniger souverän, abgewehrt. Vor allem Jenkinson zeigte was defensiv in ihm steckt (Das spiegelt sich auch in der Bewertung durch die Statistiker wieder). Ein weiterer Spieler der defensiv positiv auffiel, war Lukas Podolski. Ein ums andere Mal kam er auf der linken Seite mit zurück und zeigte eine Reihe ansprechender Tacklings. Ebenso Mikael Arteta der den denfensivsten Mittelfeldspieler so überzeugend verkörperte, dass man den Spieler mit der komischen Frisur (wie war noch sein Name) glatt vergessen konnte. Don Vito im Tor hätte das eine oder andere Mal bestimmter (oder überhaupt) herauskommen können aber auch damit wurde die Abwehr fertig und sonst war die Leistung der Nummer 3 im Tor von Arsenal tadellos.
Nach vorne wirkten wir, wie in den vergangenen Spielen, bedächtig, um nicht zu sagen lahmarschig. Aber wir hielten den Ball ganz ordentlich und erspielten uns auch Chancen. Besonders erwähnt werden muss Abu Diaby, der eine herausragende Leistung zeigte, auch wenn er gelegentlich wirkt als hätte er etwas geraucht. Nichts aufputschendes allerdings, so viel steht fest. Aber dafür, dass der Kanonier ihn vor einiger Zeit zur Notschlachtung freigegeben hat, war das ein kräftiges Lebenszeichen. Man sieht warum Wenger trotz der unendlich langen Verletzungszeiten am schlaksigen Franzosen festgehalten hat. Nicht unerwähnt darf natürlich Cazorla bleiben, Arsenals neuer Feldherr. Er dirigiert das Spiel, trägt den Ball nach vorne, legt Chancen auf (gegen Liverpool ein Assist) und schießt auch selbst sehr akkurat (gegen Liverpool ein Tor). Mehr als eine Bereicherung. Bleibt von den drei neuen nur Giroud, der irgendeine Seuche aus Frankreich mitgebracht zu haben scheint. Auch in diesem Spiel ging ihm eine hundertprozentige durch die Lappen, obwohl er immer sehr fleißig arbeitet im Angriff. Aber kein Grund zur Panik, für Montpellier (einem unserer Champions League Gegner übrigens neben Schalke und Olympiakos *gähn*) traf er im Schnitt mit jedem 7,4. Schuss (Statistik 7am Kick off) und bisher hat er für Arsenal 7-mal abgedrückt. Heißt nach Adam Riese, beim nächsten Schuss kracht es.
Wie schon gesagt, sieht das Gesamtbild nach den ersten drei Spielen gut aus. Besser als letztes Jahr würde ich sagen. Die Tatsache, dass wir niemanden weiteren gekauft oder ausgeliehen haben, hat einige Fans dazu verleitet zu meinen, wir seien ambitionslos. Ganz übelnehmen kann man Ihnen das freilich nicht. Wenn man einmal von schwachsinnigen Übertreibungen absieht (3 Top Spieler in jedem Mannschaftsteil seien notwendig, hat da einer behauptet), so kommt auch der Kanonier nicht um die Analyse herum, dass das kein Team ist, dass um den Titel in der Premier League mitspielt und vermutlich auch in der Champions League nur die eine oder andere KO-Runde überstehen wird (obwohl Cup Bewerbe immer anders laufen, siehe Chelsea letztes Jahr). Dabei gibt es an der ersten 11 gar nichts zu mäkeln. Wenn alle gesund bleiben sind auf dem Papier nur City und Chelsea stärker, also die mit den Geldsch*****n. Aber in einer Top Liga bleiben nicht alle gesund und der nächste Mittelstümer im Kader heißt Chamakh und hat ein Problem mit dem Schießen aufs Tor. Natürlich würde vorher Gervinho oder Walcott als Außenstürmer kommen, denn Podolski und Giroud können sich als Mittelstürmer wechselseitig ersetzen. Aber was ist, wenn beide verletzt und/oder gesperrt sind?
Im Mittelfeld bauen wir auf die Rückkehr eines sehr jungen Spielers, der über ein Jahr nicht auf dem Fußballplatz gestanden hat. Möglich das Jack Wilshere zurückkommt und bald wieder der Alte ist. Aber sicher ist das bei Gott nicht und damit nehmen wir glaube ich mehr Risiko als notwendig ist und vor allem mehr als wir auch aus finanziellen Gründen müssten. Natürlich hoffe ich, dass alles aufgeht, wie sich das Management das vorstellt hat, denn die Einkäufe wie die Verkäufe und die Nichtkäufe und –leihen, ergeben jeder für sich betrachtet Sinn. Aber wenn man einen Schritt zurückmacht, ergibt sich ein Bild eines sehr guten aber knapp bemessenen Kaders mit dem einen oder anderen Fragezeichen zu viel.
So und damit genug kritisiert, hier soll ja prinzipiell das Positive gefördert werden. Mögen alle gesund von den internationalen Einsetzen zurückkehren (zumindest die, die für Arsenal spielen) und möge das Team in 2 Wochen gegen Southhampton bestätigen was die letzten drei Spiel in Summe gezeigt haben. The Arsenal ist wieder da!
Montag, 27. August 2012
Die Ernüchterung II: Die Ernüchterung kehrt zurück!
Wieder tagelanger
Spannungsaufbau und wieder eine Nullnummer. Aber sollten wir Arsenal Fans nicht
froh sein, dass die Defensive gut steht? Zugegebener Maßen, das war
gestern wieder mühsam anzusehen. Arsenal dominierte das Spiel ohne allzu oft gefährlich
zu werden. Aber auf der anderen Seite mussten wir die letzten Jahre doch immer zittern, wenn Stoke
sich unserem Tor näherte. Aber diesmal? Die gleichen Freaks aber kein Zittern.
Im Telegraph meint Allen Smith, dass die neue Sicherheit auf
den Einfluss von Stephen Bould zurückzuführen ist. Also eindeutig ein
Fortschritt gegenüber der letzten Saison. Und was machen die Arsenal Fans. Sie
beschweren sich, dass wir keine Tore schießen. Nicht dass das völlig
unproblematisch wäre aber immerhin treibt sich da Vorne viel neues Personal
herum und da klappt eben noch nicht alles. Ich teile hier die Meinung unseres Managers, dass die Abstimmung ein kurzfristiges Problem ist und dementsprechend
bald gelöst sein wird.
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Niederlage in Liverpool einen ausgesprochen negativen Effekt auf den Klub haben kann. Die Stimmen, dass der Manger ausgetauscht, der Vorstand in die Wüste geschickt und eine Busladung neuer Spieler gekauft gehört, sind schon nach zwei torlosen Unentschieden zu hören. Sollten wir also am Sonntag nicht gewinnen oder wieder nur ein torloses Unentschieden erreichen und dazu die von allen erwartete und von Wenger angekündigte Verstärkung sich nicht materialisieren, dann erwartet uns der im Englischen sprichwörtliche sh*t storm. Ich habe gestern Liverpools Spiel gegen Manchester City gesehen. Nach Vorne teilweise ganz ansehnlich aber defensiv erinnern sie mehr an das Arsenal der letzten Jahre. Hühnerhaufen mit der Tendenz zur katastrophalen Entscheidung, wie beispielsweise Skrtl's Assist zum 2:2 durch Tevez. Also lassen wir uns sich die Vorfreude wieder aufbauen (Für Nichtwiener: ein klassischer wienerischer Grammatikfehler). Was soll schon passieren? "Die Ernüchterung III: Die Ernüchterung bleibt!" oder vielleicht "Die Ernüchterung reloaded: Die Ernüchterung weicht der Verzweiflung!"? Oder vielleicht...ich höre jetzt lieber auf, so gut ist der Gag auch wieder nicht.
Andernorts hat Luka Modric endlich seine lange geplante Flucht aus den Sümpfen geschafft undspielt
sitzt jetzt bei Real Madrid auf der Bank. Die beiden Klubs haben außerdem einen
Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Offenbar möchte Real Tottenham als Straflager für widerspenstige
Fußballer nutzen.
"Noch einmal zu spät kommen und du spielst nächstes Jahr für die Sp*rs!"
"Neeeiiiiiiiiiiin.....!!!"
Na wie auch immer, dem treuen Arsenal Fan bleiben also noch 5 Tage bis zum Ende der Transferzeit, um die Weiten des Internets nach Transferneuigkeiten zu durchsuchen. Hier erfahren Sie es jedenfalls als Letztes. Bis dahin, Up the Arsenal!
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Niederlage in Liverpool einen ausgesprochen negativen Effekt auf den Klub haben kann. Die Stimmen, dass der Manger ausgetauscht, der Vorstand in die Wüste geschickt und eine Busladung neuer Spieler gekauft gehört, sind schon nach zwei torlosen Unentschieden zu hören. Sollten wir also am Sonntag nicht gewinnen oder wieder nur ein torloses Unentschieden erreichen und dazu die von allen erwartete und von Wenger angekündigte Verstärkung sich nicht materialisieren, dann erwartet uns der im Englischen sprichwörtliche sh*t storm. Ich habe gestern Liverpools Spiel gegen Manchester City gesehen. Nach Vorne teilweise ganz ansehnlich aber defensiv erinnern sie mehr an das Arsenal der letzten Jahre. Hühnerhaufen mit der Tendenz zur katastrophalen Entscheidung, wie beispielsweise Skrtl's Assist zum 2:2 durch Tevez. Also lassen wir uns sich die Vorfreude wieder aufbauen (Für Nichtwiener: ein klassischer wienerischer Grammatikfehler). Was soll schon passieren? "Die Ernüchterung III: Die Ernüchterung bleibt!" oder vielleicht "Die Ernüchterung reloaded: Die Ernüchterung weicht der Verzweiflung!"? Oder vielleicht...ich höre jetzt lieber auf, so gut ist der Gag auch wieder nicht.
Andernorts hat Luka Modric endlich seine lange geplante Flucht aus den Sümpfen geschafft und
"Noch einmal zu spät kommen und du spielst nächstes Jahr für die Sp*rs!"
"Neeeiiiiiiiiiiin.....!!!"
Na wie auch immer, dem treuen Arsenal Fan bleiben also noch 5 Tage bis zum Ende der Transferzeit, um die Weiten des Internets nach Transferneuigkeiten zu durchsuchen. Hier erfahren Sie es jedenfalls als Letztes. Bis dahin, Up the Arsenal!
Donnerstag, 23. August 2012
Ich Sahin aber nichts geschah!
Nach einem durchwachsenen
ersten Auftritt von Arsenal in der Liga gegen Sunderland (wie so oft folgte auf
Euphorie Ernüchterung), hat uns auch Song verlassen.
Das ist ein Abgang den ich persönlich bedaure, auch wenn er nicht ganz unlogisch ist. Wir haben wieder einmal ein Vielfaches des Einkaufspreises erzielt, Song war in letzter Zeit offenbar ein Unruheherd und wollte weg und er war der letzte Spieler bei Arsenal, der von Darren Dein, dem Sohn des Adlatus von Usmanov, gemanagt wurde und dessen Hauptbeschäftigung darin lag, Spieler von Arsenal weg zu lotsen. Mit Songs Abgang ist das Projekt von Wenger, das schon mit dem Abgang von Fabregas letzte Saison gescheitert war, endgültig Geschichte. Den Song war der letzte aus der Generation von Spielern, um die ein neues Arsenal Team gebaut werden sollte.
Es beginnt also eine neue Ära. Seit dem letzten Sommer wurde die Mannschaft mit einer Reihe erfahrener Spieler ergänzt und wir haben, im Großen und Ganzen, einen recht ausgeglichenen Kader. Der Kalauer (sorry deswegen) im Titel deutet zwar an, dass wir noch den einen oder anderen Spieler suchen (das hat auch Arsène Wenger so bestätigt), aber ich glaube, mit dem vorhandenen Material kann man arbeiten. Über die Notwendigkeit eines defensiven Mittelfeldspielers wird viel diskutiert aber da schließe ich mich diesem Artikel von Gingers 4 Limpar an. Auch Song war kein defensiver Mittelfeldspieler im klassischen Sinn und das Problem unserer Defensive in der letzten Saison und überhaupt in den letzten Jahren, war eher die Anfälligkeit bei Kontern den irgendetwas anderes. Pressing wie Barcelona es spielt, ist die Antwort für Teams die so stark auf Ballbesitz setzten wie Arsenal das macht. Und das geht alle auf dem Platz an.
Sahin jedenfalls wäre eine gute Verstärkung. Ich muss zugeben, ich habe noch selten so sehnlich auf einen Transfer gewartet. Schwer zu sagen warum. Ich glaube nicht, dass der junge Türke sofort Bäume ausreißen wird, immerhin hat er letzte Saison kaum gespielt wegen einer Verletzung (wie gemacht für Arsenal). Aber da Song ein Schlüsselspieler in der letzten Saison war und Wilshere noch einige Zeit braucht, Diaby nicht so richtig überzeugt hat bisher, muss jetzt ein Ersatz her.
Am Sonntag geht es in Arsenals private Hölle, nach Stoke in den Zirkus der Freaks. Für die Neuen wird das jedenfalls ein Erlebnis und im Hinblick auf die Stimmung der kommenden Woche, wären 3 Punkte angesagt. Trotzdem es letzte Woche nicht so supererfreulich war, muss man schon sage, dass die Neuen ein guten Eindruck hinterlassen haben. Gut, Giroud hätte ruhig treffen können und Podolski wirkte das eine oder andere Mal etwas unorientiert. Aber Cazorla spielte sehr stark. Da können wir uns noch auf einiges freuen.
Als weiterhin Warten aufGodot
Sahin und wieder euphorisch werden für das nächste Spiel. Die Ernüchterung
stellt sich dann schon von alleine ein. Vielleicht in beiden Fällen…Up the
Arsenal!
Das ist ein Abgang den ich persönlich bedaure, auch wenn er nicht ganz unlogisch ist. Wir haben wieder einmal ein Vielfaches des Einkaufspreises erzielt, Song war in letzter Zeit offenbar ein Unruheherd und wollte weg und er war der letzte Spieler bei Arsenal, der von Darren Dein, dem Sohn des Adlatus von Usmanov, gemanagt wurde und dessen Hauptbeschäftigung darin lag, Spieler von Arsenal weg zu lotsen. Mit Songs Abgang ist das Projekt von Wenger, das schon mit dem Abgang von Fabregas letzte Saison gescheitert war, endgültig Geschichte. Den Song war der letzte aus der Generation von Spielern, um die ein neues Arsenal Team gebaut werden sollte.
Es beginnt also eine neue Ära. Seit dem letzten Sommer wurde die Mannschaft mit einer Reihe erfahrener Spieler ergänzt und wir haben, im Großen und Ganzen, einen recht ausgeglichenen Kader. Der Kalauer (sorry deswegen) im Titel deutet zwar an, dass wir noch den einen oder anderen Spieler suchen (das hat auch Arsène Wenger so bestätigt), aber ich glaube, mit dem vorhandenen Material kann man arbeiten. Über die Notwendigkeit eines defensiven Mittelfeldspielers wird viel diskutiert aber da schließe ich mich diesem Artikel von Gingers 4 Limpar an. Auch Song war kein defensiver Mittelfeldspieler im klassischen Sinn und das Problem unserer Defensive in der letzten Saison und überhaupt in den letzten Jahren, war eher die Anfälligkeit bei Kontern den irgendetwas anderes. Pressing wie Barcelona es spielt, ist die Antwort für Teams die so stark auf Ballbesitz setzten wie Arsenal das macht. Und das geht alle auf dem Platz an.
Sahin jedenfalls wäre eine gute Verstärkung. Ich muss zugeben, ich habe noch selten so sehnlich auf einen Transfer gewartet. Schwer zu sagen warum. Ich glaube nicht, dass der junge Türke sofort Bäume ausreißen wird, immerhin hat er letzte Saison kaum gespielt wegen einer Verletzung (wie gemacht für Arsenal). Aber da Song ein Schlüsselspieler in der letzten Saison war und Wilshere noch einige Zeit braucht, Diaby nicht so richtig überzeugt hat bisher, muss jetzt ein Ersatz her.
Am Sonntag geht es in Arsenals private Hölle, nach Stoke in den Zirkus der Freaks. Für die Neuen wird das jedenfalls ein Erlebnis und im Hinblick auf die Stimmung der kommenden Woche, wären 3 Punkte angesagt. Trotzdem es letzte Woche nicht so supererfreulich war, muss man schon sage, dass die Neuen ein guten Eindruck hinterlassen haben. Gut, Giroud hätte ruhig treffen können und Podolski wirkte das eine oder andere Mal etwas unorientiert. Aber Cazorla spielte sehr stark. Da können wir uns noch auf einiges freuen.
Als weiterhin Warten auf
Freitag, 17. August 2012
Neuer Kapitän, neues Glück!
Arsenal beginnt morgen um
16:00 MESZ gegen Sunderland FC die neue Premier League Saison und, einer
schönen Tradition folgend, wieder mit einem neuen Kapitän. Van Per$i€ hat seinen
Wechsel zu Manchester United vollendet. Unsere roten Freunde haben ca. € 29.000.000,--
hingeblättert plus ein paar Millionen extra falls man mit dem brüchigen Holländer Titel
gewinnt. Definitiv kein schlechtes Geschäft. Mit Podolski und Giroud haben wir
zwei Top Stürmer die jeweils für 15 Tore gut sein sollten. Dazu noch Cazorla
der die Zahl der Torchancen mit seinen Pässen erhöhen soll, das alles könnte der Abgang
unseres besten Torschützen kompensieren.
Unser neuer Kapitän ist Thomas "The Verminator" Vermaelen. Ein gute Wahl, ich hätte ihm schon letztes Jahr die Schleife gegeben. Er hat definitv das Format und die Auorität für dieses Amt. Die Frage des Tages lautet allerdings, zu welchem Verein wird Vermaelen nächstes Jahr wechseln.
Auch Song scheint auf dem Weg in eine bessere Welt zu sein. Arsène Wenger hat heute in seiner Pressekonferenz bestätigt, dass ein Abgang möglich ist. Ich persönlich halte viel von dem Kameruner mit der eigenartigen Frisur und glaube, dass sein Abgang eine größere Lücke hinterlässt als RvP's. Selbst wenn wir Sahin verpflichten, was offenbar auch immer noch ein Thema ist. Aber bei Arsenal scheint man auf dem Standpunkt zu stehen, dass Spieler die nicht bleiben wollen und diesen Willen nicht durch Vertragsverlängerungen untermauern, so schnell wie möglich abgegeben werden sollen. Was das für Walcott heißt, wird die nahe Zukunft zeigen.
Interessant waren die Informationen bezüglich Wilshere. Nach den grausamen Gerüchten (vorübergehend Rollstuhl, Metallplatten implantieren) der letzten Monate hat Wenger heute seine guten Fortschritte im Training erwähnt. Dazu kommt, dass Jack die neue Nr. 10 von AFC wird. Das ist, glaube ich, ein Zeichen, dass man zuversichtlich ist, dass Jack bald wieder ein essentieller Bestandteil unseres Teams ist. Wollen wir es hoffen.
Zum Spiel morgen möchte ich wenig sagen. Mit Voraussagen über die Aufstellung liege ich ohnehin meistens daneben und durch unnötige Länderspiele in der Wochenmitte ist beispielsweise auch Cazorla fraglich. Für die restlichen Team News folge diesem Link.
Abschließend noch eine Impression vom Spiel in Köln. Es ist kaum zu erkennen, aber links oben sieht man (mit guten Augen) Podolski, wie er von den FC Fans verabschiedet wird, rechts unten steht ein gewisser Holländer und hört wie die Arsenal Fans hinter ihm, seinen "He scores when he wants" Song für Podolski singen. Der König ist zwar noch nicht ganz Tod aber lang lebe der neue König.
Unser neuer Kapitän ist Thomas "The Verminator" Vermaelen. Ein gute Wahl, ich hätte ihm schon letztes Jahr die Schleife gegeben. Er hat definitv das Format und die Auorität für dieses Amt. Die Frage des Tages lautet allerdings, zu welchem Verein wird Vermaelen nächstes Jahr wechseln.
Auch Song scheint auf dem Weg in eine bessere Welt zu sein. Arsène Wenger hat heute in seiner Pressekonferenz bestätigt, dass ein Abgang möglich ist. Ich persönlich halte viel von dem Kameruner mit der eigenartigen Frisur und glaube, dass sein Abgang eine größere Lücke hinterlässt als RvP's. Selbst wenn wir Sahin verpflichten, was offenbar auch immer noch ein Thema ist. Aber bei Arsenal scheint man auf dem Standpunkt zu stehen, dass Spieler die nicht bleiben wollen und diesen Willen nicht durch Vertragsverlängerungen untermauern, so schnell wie möglich abgegeben werden sollen. Was das für Walcott heißt, wird die nahe Zukunft zeigen.
Interessant waren die Informationen bezüglich Wilshere. Nach den grausamen Gerüchten (vorübergehend Rollstuhl, Metallplatten implantieren) der letzten Monate hat Wenger heute seine guten Fortschritte im Training erwähnt. Dazu kommt, dass Jack die neue Nr. 10 von AFC wird. Das ist, glaube ich, ein Zeichen, dass man zuversichtlich ist, dass Jack bald wieder ein essentieller Bestandteil unseres Teams ist. Wollen wir es hoffen.
Zum Spiel morgen möchte ich wenig sagen. Mit Voraussagen über die Aufstellung liege ich ohnehin meistens daneben und durch unnötige Länderspiele in der Wochenmitte ist beispielsweise auch Cazorla fraglich. Für die restlichen Team News folge diesem Link.
Abschließend noch eine Impression vom Spiel in Köln. Es ist kaum zu erkennen, aber links oben sieht man (mit guten Augen) Podolski, wie er von den FC Fans verabschiedet wird, rechts unten steht ein gewisser Holländer und hört wie die Arsenal Fans hinter ihm, seinen "He scores when he wants" Song für Podolski singen. Der König ist zwar noch nicht ganz Tod aber lang lebe der neue König.
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| Nein, man kann nicht ranzoomen! |
Freitag, 10. August 2012
Blick aus dem Sommerloch
Nur noch 1 Woche bis zum
Start der Premier League. Die Entzugserscheinungen konnten von der EURO ein
bisschen gedämpft werden, vom Olympischen Fußballtunier allerdings, na lassen
wir das. Dazu kamen noch 3 Testspiele der Gunners, die zum Teil gar nicht so schlecht
anzusehen waren. Was einige Untergangspropheten nicht davon abgehalten hat, das
Team, den Trainer und den Vorstand verbal zur Hölle zu schicken. Ich verstehe
diese "Supporter" nicht wirklich. Natürlich läuft auch bei Arsenal
nicht immer alles rund. Wir haben jetzt schon lange nichts gewonnen (ich lassen
den Liebherr Memorial Pokal einmal dezent unter den Tisch fallen), der Umbau
des Teams nach Henry ist mit dem Abgang von Fabregas endgültig gescheitert und
wir haben in Old Trafford und San Siro wirklich demütigende Niederlagen
erlitten. Aber auf der anderen Seite, spielen wir wieder Champions League, die
Einkäufe seit letztem Sommer sind, von Park einmal abgesehen, lauter
Verstärkungen. Wie sich Podolsky, Giroud und Cazorla einfügen wird man zwar erst
sehen, aber auf den ersten Blick haben wir drei Top Leute geholt.
Einen Schatten wirft natürlich das Verhalten unseres Kapitäns auf diesen schönen Sommer. Ein Angestellter der sich so eine Entgleisung leistet gehört eigentlich fristlos entlassen. Da wir allerdings einen zweistelligen Millionenbetrag erhalten, wenn wir den charakterlosen Niederländer verkaufen, bleibt uns nichts anderes übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Und wie als ob das nicht genug wäre hat sich auch noch unser Usbekischer Lieblingspate zu Wort gemeldet und in salbungsvollem Ton erklärt, wie besorgt er nicht ist. Das ich nicht lache. Ich habe es glaube ich schon einmal erwähnt, aber tue es gerne wieder, mir ist Kronke beim A***h lieber als die Usmanov beim Gesicht. Und trotzdem der Mann nichts vorzuweisen hat, außer beim Zerfall der Sowjetunion ein Vermögen gemacht zu haben, gibt es sogenannte Fans die auf seine verbalen Schleimerein hereinfallen.
Auch Walcott will sich noch nicht binden, was für einen Spieler von seiner Leistungsfähigkeit kühn ist. So sehr ich ihn schätze und so sehr er auch eine Ikone bei Arsenal werden könnte, so wirklich berauschend viel hat der junge Mann noch gezeigt. Und ob er so gut ist, dass wir ihn zu einem unserer Best bezahlten Spieler machen sollten, glaube ich auch nicht.
Für den Kanonier geht es jedenfalls zunächst nach Köln um sich live und in Farbe anzusehen, wie sich unser Team so macht. Davon wird es dann wieder ein paar Zeilen geben.
Einen Schatten wirft natürlich das Verhalten unseres Kapitäns auf diesen schönen Sommer. Ein Angestellter der sich so eine Entgleisung leistet gehört eigentlich fristlos entlassen. Da wir allerdings einen zweistelligen Millionenbetrag erhalten, wenn wir den charakterlosen Niederländer verkaufen, bleibt uns nichts anderes übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Und wie als ob das nicht genug wäre hat sich auch noch unser Usbekischer Lieblingspate zu Wort gemeldet und in salbungsvollem Ton erklärt, wie besorgt er nicht ist. Das ich nicht lache. Ich habe es glaube ich schon einmal erwähnt, aber tue es gerne wieder, mir ist Kronke beim A***h lieber als die Usmanov beim Gesicht. Und trotzdem der Mann nichts vorzuweisen hat, außer beim Zerfall der Sowjetunion ein Vermögen gemacht zu haben, gibt es sogenannte Fans die auf seine verbalen Schleimerein hereinfallen.
Auch Walcott will sich noch nicht binden, was für einen Spieler von seiner Leistungsfähigkeit kühn ist. So sehr ich ihn schätze und so sehr er auch eine Ikone bei Arsenal werden könnte, so wirklich berauschend viel hat der junge Mann noch gezeigt. Und ob er so gut ist, dass wir ihn zu einem unserer Best bezahlten Spieler machen sollten, glaube ich auch nicht.
Für den Kanonier geht es jedenfalls zunächst nach Köln um sich live und in Farbe anzusehen, wie sich unser Team so macht. Davon wird es dann wieder ein paar Zeilen geben.
Dienstag, 5. Juni 2012
Merry old England
Wie schon mehrfach
versprochen, der II Teil meines letzten Reiseberichtes in das Mutterland des
Fußballs. Also der eigentliche Reisebericht. Also eigentlich kein Reisebericht
sondern,.... Na egal!
Wie, glaube ich, schon im ersten Teil erwähnt, hat Cyclist eine lückenlose Kette von Quartieren und Transporten organisiert, einfach weil er so ein sympathischer Bursche ist. Wenn er nicht gerade andere Leute Bier verschüttet. In Folge dessen wurden wir am Freitagabend in Gatwick von Cyclists Bruder abgeholt, der uns in einem schnittigen Audi in das malerische Örtchen Lewes führte. Dort ging es direkt zu seinem Stamminder, der mehr oder weniger nur für uns offengehalten hat. Auch dieser Blog wird sich wieder Schwerpunktmäßig mit der Nahrungsaufnahme befassen, neben anderen Lifestyle Themen, sowie diesmal exklusiv: Katzen der Gastgeber. Hier also unser erstes Abendessen: Großartige Currys mit Cobra Bier aus 0,66l Flaschen.
Danach ging es in die einzige Bar die zu dieser späten Stunde noch offen hatte, auf einen Absucker inklusive Besichtigung betrunkener Jugendlicher und solcher die sich noch dafür hielten (also jugendlich natürlich, nicht betrunken). Auch in England kein schöner Anblick. Nach einer erholsamen Nachtruhe, wurden wir am nächsten Morgen zunächst vom Sohn des Hauses mit Tee versorgt (Twinings Diamond Jubilee TeaBlend), danach bereitete der Hausherr Eierspeise in der Mikrowelle zu. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Etwas zausig sah nur der Kater des Hauses aus, der die Nacht im Freien verbringen musste und dabei etwas feucht geworden ist.
Da der Mikrowellentrick mit den Eiern keinerlei Zeitersparnis brachte, wurden wir mit dem Auto zum Bahnhof gebracht, um pünktlich in die großartigste Stadt der Welt zu pendeln.
Nachdem ich bei dieser
Reise so einiges vergessen hatte (Zahnbürste!), ließ ich auch unsere Oyster Cards
daheim, worauf ich in Victoria Station ein U-Bahnticket erwerben musste. An
sich schon ein besonderer Spaß, kam diesmal noch erschwerend hinzu, dass in
England Bank Holiday war. Daher besonders lange Schlangen an allen Schaltern.
Aber wir hatten genug Zeit eingeplant und so kamen wir rechtzeitig in nach
Islington. Die Koffergeschichte und das Spiel wurden in Teil I ausführlich
behandelt und so kommen wir direkt zum weiteren Geschehen. Zunächst eilten wir nach
dem Spiel in die Arsenal Tavern, wo wir begeistert feststellten, dass noch
genug Plätze frei waren um das FA Cup Finale zu sehen. Es waren sogar
verdächtig wenig Menschen da, wie sich herausstellte dauerte es auch noch 2
Stunden bis zum Ankick. Also hat Cyclist unseren nächsten Transport angerufen
und wir brachen zum Treffpunkt bei der London Victoria Bus Station auf. Nach
einigem herumirren haben wir den Treffpunkt gefunden und wurden, wenig später,
von einem ehemaligen Arbeitskollegen meines Reisebegleiters mit dessen Sohn, der
auch gerade erst nach London gekommen war, abgeholt. Die Fahrt führte uns nach Penn
in Buckinghamshire. Eine der
nobleren Ecken des Königreichs. Wir wurden sehr herzlich von der Familie
unseres Gastgebers aufgenommen. Lediglich die Stubentieger Wiskey und Bailey
waren anfangs etwas reserviert.
Am Abend ging es dann in das älteste Freehaus des Landes "The Royal Standard of England". Für den Kanonier, wie der Leser weiß, natürlich ein absoluter Höhepunkt. Frischgezapftes Ale und feinste englische Pub Küche in historischem Ambiente. Hier kann man mich begraben!
Am Nachmittag besuchten wir
dann das Städtchen Marlow an der Themse, um einen kleinen Sparziergang zu
machen. In Marlow befindet sich die letzte von zwei Brücken von William
Clark, die andere überspannt in Budapest die Donau. Jedenfalls sehr
malerisch der ganze Ort, wie überhaupt eine Reise die Themse entlang viel zu
bieten scheint. Am Abend trafen wir uns dann mit unseren Gastgebern wieder im
Royal Standard und beschlossen den Tag mit ein paar gemütlichen Pints. Wobei
beschlossen stimmt so nicht ganz, denn nach einem leichten Snack daheim, stand
noch Macht of the Day auf dem Programm, sehr zur Begeisterung der Hausfrau. Der
Kanonier hat in diesem Zusammenhang übrigens einen leichten Spleen (oder festen Pascher,
je nach Betrachtungsweise) nämlich, dass er die Ergebnisse vorher nicht wissen
will. Im konkreten Fall war das recht einfach, da wir uns in fußballerisch eher
desinteressierten Kreisen bewegten. Lediglich ein SMS aus der Heimat, das
Cyclist unvorsichtigerweise öffnete, verschaffte uns eine leichte Ahnung von
dem was da kommen sollte. Jedenfalls nahm das Wochenende auch arsenaltechnisch
eine positive Wende, da Newcastle gegen City verlor und auch Sp*rs wieder alle
Räder von sich warfen und gegen Aston Villa nur Unentschieden spielte. Damit
war der Ausflug endgültig am Rande der Perfektion.
Tags darauf verließen wir unsere Gastgeber, nachdem ich noch mit dem englischen Frühstücksgebäck Crumpet bekannt gemacht wurde. Alleine diese Entdeckung war die Expedition wert. Wir wurden dann zu Cyclists Mutter chauffiert. Wieder ein nettes Haus mit, nona, Katzen und einem schönen Garten in dem sich Eichhorn, Elster, fette Tauben und Rotkehlchen tummelten. Und wieder reizende Engländer. Nette Gespräche und einen Ploughmans Lunch später, fuhren wir mit dem Zug zurück in die großartigste Stadt der Welt und von dort zum Flughafen.
Alles in allem war das ein großartiger Trip und ich hoffe so etwas bald wiederholen zu können. Ein großes Danke an dieser Stelle, an die Reisebegleitung und alle Unterkunftgeber!
Wie, glaube ich, schon im ersten Teil erwähnt, hat Cyclist eine lückenlose Kette von Quartieren und Transporten organisiert, einfach weil er so ein sympathischer Bursche ist. Wenn er nicht gerade andere Leute Bier verschüttet. In Folge dessen wurden wir am Freitagabend in Gatwick von Cyclists Bruder abgeholt, der uns in einem schnittigen Audi in das malerische Örtchen Lewes führte. Dort ging es direkt zu seinem Stamminder, der mehr oder weniger nur für uns offengehalten hat. Auch dieser Blog wird sich wieder Schwerpunktmäßig mit der Nahrungsaufnahme befassen, neben anderen Lifestyle Themen, sowie diesmal exklusiv: Katzen der Gastgeber. Hier also unser erstes Abendessen: Großartige Currys mit Cobra Bier aus 0,66l Flaschen.
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| Lecker (aber ohne Blitz) |
Danach ging es in die einzige Bar die zu dieser späten Stunde noch offen hatte, auf einen Absucker inklusive Besichtigung betrunkener Jugendlicher und solcher die sich noch dafür hielten (also jugendlich natürlich, nicht betrunken). Auch in England kein schöner Anblick. Nach einer erholsamen Nachtruhe, wurden wir am nächsten Morgen zunächst vom Sohn des Hauses mit Tee versorgt (Twinings Diamond Jubilee TeaBlend), danach bereitete der Hausherr Eierspeise in der Mikrowelle zu. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Etwas zausig sah nur der Kater des Hauses aus, der die Nacht im Freien verbringen musste und dabei etwas feucht geworden ist.
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| Nasse Katze! |
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| Auf nach London! |
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| Hier ist besetzt! |
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| Und wer seid ihr schon wieder? |
Am Abend ging es dann in das älteste Freehaus des Landes "The Royal Standard of England". Für den Kanonier, wie der Leser weiß, natürlich ein absoluter Höhepunkt. Frischgezapftes Ale und feinste englische Pub Küche in historischem Ambiente. Hier kann man mich begraben!
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| Das Pub meiner Träume! |
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| Walisische Lammleber mit Mashed Potatoes |
Der nächste Tag wurde mit einem traditionellen
englischem Frühstück eröffnet. Man könnte meinen wir waren nur am Essen, aber
das stimmt natürlich (fast) nicht. Die Zubereitung erfolgte, entgegen Jamie
Olivers Rezept, für jede Zutat einzeln, was für mächtig Leben in der Küche
sorgte und zu einem formidablen Ergebnis führte.
Danach war ein Sonntagsessen bei der Stiefmutter
von Cyclist angesetzt, bei dem auch wieder sein Bruder mit der ganzen Familie
erschien. Mir war es also vergönnt immer tiefer in das englische Alltagsleben
einzutauchen, wie man es als normaler Tourist sonst nicht vermag. Da besagte
Stiefmutter aus Frankreich kam und sich Verstärkung durch ihrer Nichte aus
Montpellier hat kommen lassen, bekam die Verköstigung natürlich einen
besonderen Touch. Schweinbraten in Calvados Sauce, und was für eine Calvados
Sauce, dazu Fisolen, Karotten und Kartoffelgratin. Ein typischer Arsenal
Sunday Roast (englisch mit starkem französischem Einschlag) war perfekt. Auch
sonst konnte sich die die bescheidene Unterkunft sehen lassen. Man sieht meinem
Freund ja nicht unbedingt gleich an, dass er aus so noblen Haus stammt. Und auch
hier gab es einen Kater.
Ein Methusalem: 22 Jahre!
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Tags darauf verließen wir unsere Gastgeber, nachdem ich noch mit dem englischen Frühstücksgebäck Crumpet bekannt gemacht wurde. Alleine diese Entdeckung war die Expedition wert. Wir wurden dann zu Cyclists Mutter chauffiert. Wieder ein nettes Haus mit, nona, Katzen und einem schönen Garten in dem sich Eichhorn, Elster, fette Tauben und Rotkehlchen tummelten. Und wieder reizende Engländer. Nette Gespräche und einen Ploughmans Lunch später, fuhren wir mit dem Zug zurück in die großartigste Stadt der Welt und von dort zum Flughafen.
Alles in allem war das ein großartiger Trip und ich hoffe so etwas bald wiederholen zu können. Ein großes Danke an dieser Stelle, an die Reisebegleitung und alle Unterkunftgeber!
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